Nomaden im sahel

Die Zeiten für Nomaden in der Sahelzone sind schwierig, und es kommen noch schwerere Zeiten auf sie zu. So lassen sich die Diskussionen im Rahmen zweier Konferenzen zu Viehzüchtern und Landwirtschaft zusammenfassen, die in der letzten Woche in Nouakchott (Mauretanien) und Dakar (Senegal) . Den Vorgang der Desertifikation finden wir im Bereich der Tropen, hauptsächlich in den Dornsavannen. Hier wird Landwirtschaft betrieben, obwohl es nur zwei bis vier Monate im Jahr feucht ist und die Niederschläge nur sehr unregelmäßig fallen.

Die spärliche Vegetation erlaubt fast nur nomadische Viehhaltung. Futter- und Wasser bestimmen die Wanderungen der Nomaden.

Die Anlage von Tiefbrunnen führte zu einer veränderten Lebensweise. Nur ein Teil der Familie zog noch mit der Herde, die anderen konnten sesshaft werden und Hackbau betreiben. Die meisten Menschen leben als Nomaden im Norden. Das Ansehen einer Nomadenfamilie wächst mit der Anzahl der Herdentiere, deshalb halten sie noch an der alten Tradition viele Tiere zu besitzen fest.

Mit Hilfe von Tierärzten konnte die . Damit die Herden wandern können, gab es im gesamten Sahel Transhumanz- Korridore, Weiden, die als Raststätten dienen, und Wasserstellen für das Vieh. Politiker wollen Nomaden sesshaft machen, auch, um sie besser kontrollieren zu können. Ihr ökonomischer Beitrag zur . Jahrhundert den Karawanenhandel durch die Wüste betrieben, das sich südlich an die.

Gruppenpuzzle : Die Sahelzone. Ein großer Teil der ursprünglich nomadischen Bevölkerung in diesem Gebiet ist inzwischen sesshaft. Sahara anschließende Gebiet. Daran haben politische Entscheidungen einen Anteil.

Die Nomaden dürfen mit ihren Herden die Landesgrenzen nicht mehr überqueren. Folglich haben die Menschen zahlreiche neue Siedlungen errichtet und Brunnen. Auswirkungen der letzten Dürre auf die Sahel – Nomaden. Das arabische Wort Sahel bedeutet Ufer, Gestade, wohl angesichts der Grenze des saharischen Sandmeeres.

Der Sahel erstreckt sich als Übergangszone zwischen. Weidetiere(Rinder, Schafe, Ziegen) auf einer Fläche stehen, so dass die gesamte Vegetation (diese ist im Sahel sowieso schon spärlich)abgefressen wird und sich schließlich Grasland in Wüste verwandelt. Traditionell bewohnten die Sahelzone in der Hauptsache Nomaden mit ihren . Gärten in der Halbwüste – Sahelzone leidet stark unter dem. Teile von Westafrika liegen im Sahel.

Im Sahel ist Wasser knapp und es kommt immer wieder zu Streit zwischen Nomaden und Bauern um die wenigen Wasserquellen. Die Bewohner sind sehr glaeubig, vor allem in den Kuestengebieten gibt es zahlreiche Voodoo-Tempel und Maerkte. Die geografische Lage der Weideplätze, in Verbindung mit den klimatischen Gegebenheiten, bestimmt den Mobili- tätsprozess der Nomaden in Raum und Zeit.

Seit Jahrhunderten leben im Nordteil der Sahelzone Nomaden. Doch kaum jemand nahm zur Kenntnis, dass zehntausenden Karamojong- Nomaden im .

Die Kultivierung der Sahelzone begann mit dem Nomadismus. Die ursprüngliche Bedeutung der Nomaden war Händler oder treffender Transportunternehmer, wobei ihre Viehherden hauptsächlich aus Lasttieren wie Kamelen oder Pferden bestanden. Mit der Zeit entwickelte es sich zum Weidenomadismus.